Was Leo Babauta kann, kann ich auch

Posted 23 Oct 2010 — by meikegw
Category Lesetipps

Update 7.11.10: Die Bücher sind nun alle weg!

Zumindest Bücher verschenken ;-) Ich war mal wieder am Ausmisten, und hätte 5 Stück im Angebot. Wer eins (oder mehrere) haben möchte, bitte eine kurze Mail mit der Adresse an nuaberlos(at)googlemail.com. Porto übernehme ich, Adresse wird natürlich nicht weitergegeben und nach Buchversand gelöscht. Es gilt: First come, first served.

Und darum geht’s:

Ready for Anything: 52 Productivity Principles for Getting Things Done
und Making it All Work: Winning at the Game of Work and the Business of Life
von David Allen

The Element: How Finding Your Passion Changes Everything von Ken Robinson

We-Think: Mass Innovation Not Mass Production von Charles Leadbeater

Nudge: Improving Decisions About Health, Wealth and Happiness von Thaler & Sunstein

Alle sind übrigens auf englisch. Viel Spaß beim Lesen!

Kostenloses e-Book von Leo Babauta

Posted 22 Oct 2010 — by meikegw
Category Lesetipps

Gerade gesehen: Leo hat ein neues Buch geschrieben. Titel: Focus. Hab’s noch nicht gelesen, aber damit fange ich gleich an.

Kostenlos runterladen kann man es hier. Man muss sich auch gar nicht registrieren oder so. Viel Spaß damit!

Neues Projekt

Posted 05 Sep 2010 — by meikegw
Category Lesetipps

Ihr habt euch vielleicht schon gewundert, warum wir in letzter Zeit ziemlich wenig geschrieben haben. Der Grund ist unser neues Projekt, was im Moment sehr viel Zeit in Anspruch nimmt. Neugierig? Schaut’s euch doch mal an:

www.HaltMal.com

Und bald gibt’s natürlich auch hier wieder mehr von uns…

Zwei Bücher die Woche?

Posted 19 Aug 2010 — by Jordy
Category Lesetipps

Ein tweet von Alastair Humphreys sagt

Read two books a week!

Eigentlich stimme ich dem zu lesen, lesen, lesen. Ich lese mindestens zwei Bücher die Woche, oder manchmal auch gar keins. Ich glaube lesen bildet, berührt und erweitert den Horizont, aber nicht die Anzahl macht’s. Auch Ruben Lightfoot erwähnt in seinen Tweets die “Liste” an Büchern, die er gerade abarbeitet. Für mich ist lesen Anregung, Abwechslung, Unterhaltung … aber Pflicht?
Wenn es aber um Quantitäten geht, stellt sich mir eher die Frage nach der Finazierung … lesen geht vor allem ins Geld, daher “share” ich. Ich kaufe mir Bücher die mich interessieren und tausche mit Freunden. Dann lese ich nämlich auch Bücher, die ich sonst vielleicht nie gelesen hätte. Übrigens wenn ich ein Buch ausgelesen habe schenke ich es am liebsten weiter oder stelle es im Treppenhaus auf, mit einem Zettel “zu verschenken”.

Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.

Posted 14 Jul 2010 — by meikegw
Category Verändere was!

Dies ist ein Gastbeitrag von Carla. Besucht sie auf http://goldcarlchen.wordpress.com/

Es war irgendwann Mitte der neunziger Jahre. Meine Schwester und ich waren zusammen in der Küche, haben die Geschirrspülmaschine ausgeräumt und dabei Radio gehört. Und da lief dann ein Song, der damals immer wieder gespielt wurde: “Herz an Herz” von Blümchen. Nicht gerade die Art Musik, die ich gerne hör(t)e. Aber nicht nur aus diesem Grund ging mir der Titel wahnsinnig auf die Nerven. Ich war der Meinung, dass die Sängerin keine bemerkenswert gute oder außergewöhnliche Stimme hatte. Es hat mich geärgert, dass sie so erfolgreich war. Zu meiner Schwester sagte ich, so singen könnte ja jede(r). Als Reaktion hatte ich soetwas wie “Genau, die hat’s nicht drauf” erwartet. Stattdessen fragte sie, ob ich es denn besser können würde. Naja, ich war der Überzeugung, es mit der richtigen technischen Unterstützung mindestens ebenso gut machen zu können. “Dann mach halt!”, sagte meine Schwester.

Damit hat sie mich zum Nachdenken gebracht. Warum regte ich mich eigentlich so sehr über die Stimme und den Erfolg von Blümchen auf? Bald war mir klar, dass ich in gewisser Hinsicht wohl etwas neidisch war. Ich habe damals selbst sehr gerne gesungen und träumte auch manchmal von einer Karriere im Showbusiness. Aber konnte ich wirklich genauso gut bzw. besser singen? Und hatte meine Schwester nicht vollkommen Recht mit ihrer Bemerkung? Wenn ich wirklich überzeugt davon war, ebenso gut singen zu können, warum versuchte ich dann nicht, damit erfolgreich zu sein wenn ich es wollte?

Aus meinen Überlegungen ließ sich nur eine Konsequenz ziehen. Ich musste es halt machen. Also habe ich am nächsten Tag in der Schule meinen Musiklehrer gefragt, ob er mir eine/n Gesangslehrer/in empfehlen könnte. Er konnte. Und wenige Tage später hatte ich meine erste Gesangsstunde.

Eine erfolgreiche Popsängerin bin ich nicht geworden. Auch gehöre ich nicht zur ersten Besetzung eines erfolgreichen Broadway Musicals (obwohl das definitiv ein Traum von mir war). Meine erste Gesangslehrerin war Opernsängerin und so legte ich mit der ersten Gesangsstunde die Weichen in Richtung einer klassischen Gesangsausbildung.

Durch die Bemerkung meiner Schwester, ich sollte nicht lange herumreden, sondern selbst Initiative ergreifen, wenn ich etwas wirklich wollen würde, habe ich damals zwei neue Seiten an mir entdeckt. Zum einen, dass in mir eine wahnsinnig volle und weibliche Stimme steckte und zum anderen, dass ich eine ganze Menge erreichen konnte, wenn ich die Dinge einfach nur anging.

Ein erster Schritt kann eine Menge ins Rollen bringen!

Meine erste Gesangsstunde liegt nun über zehn Jahre zurück. Ich bin keine große Operndiva geworden, und werde es auch nie sein. Die begonnene Gesangsausbildung hat in der Entwicklung meiner Persönlichkeit aber eine große Rolle gespielt. Ebenso wie das gemeinsame Geschirrabtrocknen mit meiner Schwester und ihre Bemerkung. “Dann mach halt” ist seitdem in gewissem Sinne die Maxime meines Handelns geworden. Wenn ich mich beim Tagträumen erwische, oder denke, dies oder jenes würde ich gerne tun, dann stelle ich mir die Frage, was mich denn eigentlich daran hindert es zu tun. Oft wird mir klar, dass die (eventuell) vorhandenen Hindernisse zu überwinden sind. Mal ist das einfach, mal stellt es sich als schwierig heraus. Das wichtigste ist aber in jedem Fall, diesen ersten Schritt zu gehen. Auch wenn man manchmal noch gar nicht weiß, wie es dann weitergehen soll. Denn nach dem ersten Schritt tun sich meist neue (ungeahnte) Möglichkeiten auf.
Mit diesem Prinzip habe ich in der letzten Dekade schon eine Menge erreicht. Zum Beispiel meine Magisterprüfungsphase erfolgreich von neun auf sechs Monate verkürzt. Und ich habe den Mann erobert, auf den ich schon seit Jahren ein Auge geworfen hatte. Zwar hat der sich dann als alles andere als mein Traumprinz herausgestellt, aber wäre ich die Sache nicht aktiv (und recht offensiv) angegangen, dann würde ich ihn wohl heute noch anhimmeln, mich fragen ‘was wäre wenn’ und dabei eine Menge anderer toller Männer übersehen…

“Es gibt nichts Gutes, außer man tut es”. Ich habe die Zeichensetzung in diesem Zitat von Erich Kästner leicht verändert, damit es zum Ausdruck bringt, was meine Schwester mir damals empfohlen hat: Dann mach halt!

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